Bürgerinitiative "Rückmarsdorf"

Mit uns ist kein Kies zu machen!

Über uns

"Natur und Landschaft sind als Lebensgrundlagen des Menschen sowie aufgrund ihres eigenen Wertes auch in Verantwortung für die künftigen Generationen (...) zu schützen, zu pflegen, zu entwickeln und, soweit erforderlich, wiederherzustellen."

§ 1 SächsNatSchG

Kornfeld
© Rudi Schultz, Klatschmohnfelder

Am 22.10.2016 hat sich die Bürgerinitiative "Rückmarsdorf" - Mit uns ist kein Kies zu machen! aus Anwohnern in Leipzig Rückmarsdorf gegründet. Lesen Sie hier die Chronik (Kurzform) über die Aktivitäten der Bürgerinitiative (BI).

Ziel unserer BI ist es, den "Kiessandtagebau Rückmarsdorf" durch die GP Günter Papenburg AG zu verhindern. Außerdem fühlen wir uns allen Bürgern von Rückmarsdorf verpflichtet und werden relevante Informationen so zeitnah wie nur möglich an sie weitergeben. Es sind alle Bürger Rückmarsdorfs und Unterstützer aufgerufen, sich sowohl aktiv als auch passiv zu beteiligen.

Der Ortschaftsrat Rückmarsdorf setzt sich als kleinste politische Einheit ebenso dafür ein, dass der Neuaufschluss "Kiessandtagebau Rückmarsdorf" möglichst verhindert wird.

Liebe Rückmarsdorfer*innen, wir alle sind in irgendeiner Weise vom geplanten Kiesabbau in Rückmarsdorf betroffen. Für zahlreiche geplante Aktionen und eine zielsichere anwaltliche Beratung zur Erreichung eines Stopps der Kiesabbaupläne durch die Firma GP Günter Papenburg AG werden finanzielle Mittel benötigt. Deshalb gibt es ein Treuhandkonto, verwaltet durch Herrn RA Peter Meilke. Helfen Sie mit und beteiligen Sie sich bitte an der Finanzierung.

Wir bitten alle, die uns unterstützen möchten, um einen Obulus. Jeder noch so kleine Betrag hilft uns!

ACHTUNG! Wir sammeln nicht an den Haustüren und vor Einkaufszentren etc.! Bitte nur Überweisungen auf das folgende Konto:

Bankverbindung:
Peter Meilke
Deutsche Bank Leipzig
IBAN: DE14 8607 0024 0135 6922 49
BIC: DEUTDEDBLEG

Was plant die GP Günter Papenburg AG?

  1. Neuaufschluss "Kiessandtagebau Rückmarsdorf"

  2. auf 52 Hektar, derzeit lt. FNP landwirtschaftliche Nutzfläche in Leipzig OT Rückmarsdorf

  3. 15 Jahre sollen Kies und Sand abgebaut werden mit einer jährlichen Fördermenge von 330.000 Tonnen - somit insgesamt ca. 4 bis 5 Millionen Tonnen

  4. die ausgekiesten Flächen sollen mit Bauschutt verfüllt werden

  5. der Kiessandtagebau soll mit einem Abstand von nur 70 Meter zu dichtbesiedelten Wohngebieten entstehen

  6. 120 Lkw werden jeden Tag fahren; davon ca.
    64 LKW, die Kies abtransportieren
    56 LKW, die Fremdmaterial anliefern

BI RMD Luftaufnahme
... ein Kiessandtagebau im dichtbesiedelten Wohngebiet ???

Wir sind gegen

  1. starke Beeinträchtigung der Lebensqualität durch Staub - Staub durch den Kiesabbau, durch die Verkippung mit Bauschutt, mineralischer Feinstaub durch den Kiesabbau und Feinstaub durch den Kiestransport und dem Anliefererverkehr, der über eine geplante Brücke über die Gleise geführt werden soll

  2. starke Beeinträchtigung durch Lärm - Lärm durch den Kiesabbau, durch die Siebanlage, durch die Kieswäsche, durch Raupenfahrzeuge und 40-Tonner-LKW, der sich addiert mit dem Fluglärm durch die Südabkurvung, der sich addiert mit dem Lärm, den die durchfahrenden Züge auf der nahegelegenen Bahnstrecke verursachen, der sich addiert mit dem Lärm, den täglich mehr als 22.000 Fahrzeuge (davon ca. 1.900 LKW) beim Befahren der Merseburger Straße (B181) verursachen

  3. ein deutlich erhöhtes Gesundheitsrisiko

  4. den massiven Wertverlust unserer Grundstücke und Eigentumswohnungen, die auch als Altersvorsorge gedacht sind

  5. die Rufschädigung von Rückmarsdorf als gute Wohnlage

  6. die Zerstörung von Natur, wie heute schon in den Schönauer Lachen durch Schönau II

  7. den Verlust von landwirtschaftlicher Nutzfläche

  8. den Verlust von möglichen Vorratsflächen für eine spätere Wohnbesiedelung oder auch für Sozialbauten, wie KiTa, Schule, Seniorenheim, Senioren-WGs sowie sozialem Wohnungsbau im Rahmen der weiteren Expansion der Stadt

  9. den massiven Eingriff in die vielgelobte Daseinsvorsorge der Stadt Leipzig

STOP

STOP Kein Tagebau in Rückmarsdorf!

dafür stehen wir, die Bürgerinitiative "Rückmarsdorf"
Mit uns ist kein Kies zu machen!

Bürgerinitiative Rückmarsdorf
© Detlev Ducksch, Mitglieder der BI

Zwischenraum - Text unsichtbar

Aktuelles

Termine im Juli 2020

  1. Dienstag, 07.07.2020, 19.00 Uhr, Sitzung Ortschaftsrat Rückmarsdorf, Ehrenberger Str. 5a;

  2. Mittwoch, 08.07.2020, 14.00 Uhr, Ratsversammlung, Kongreßhalle Leipzig, Pfaffendorfer Str. 31, 04105 Leipzig;

  3. Donnerstag, 09.07.2020, 14.00 Uhr, Ratsversammlung, Kongreßhalle Leipzig, Pfaffendorfer Str. 31, 04105 Leipzig (Fortsetzung vom 08.07.2020);

  4. Mittwoch, 15.07.2020, 14.00 Uhr, Ratsversammlung, Congress Center Leipzig, Seehausener Allee 1, 04356 Leipzig (Fortsetzung vom 08.07.2020);


Neuigkeiten

Das "Prinzip der Gleichbehandlung"

05.07.2020, 14.00 Uhr

LVZ 04.07.2020 "Rückmarsdorf: Bürgerinitiative kämpft gegen "Hintertür" zum Kiesabbau"

Auszug aus o.g. Zeitungsartikel:

"Die kritisierte "Ergänzung" folge dem Prinzip der Gleichbehandlung. Für den Abbau der Porzellanerde Kaolin bei Mügeln seien inzwischen Abstände von unter 300 Metern genehmigt worden. Was für die Kleinstadt im Süden des Kreises Nordsachsen gilt, müsse überall gelten."

"Prinzip der Gleichbehandlung"?

Es stimmt wohl: der Abstand zwischen der Abbaustätte von Kaolin und den Ortsteilen Crellenhain bzw. Schleben wurde nach vielen Auseinandersetzungen auf 100 m festgelegt, obwohl das Unternehmen ca. 70 m und die Anwohner mehr als 100 m forderten. Allerdings spielten vor allem Argumente wie der landesweiten Bedeutung des Rohstoffs Kaolin für die Porzellanherstellung, Arbeitsplatzsicherung und wichtige Steuereinnahmen für die Stadt Mügeln eine große Rolle.

Aber: die Genehmigung durch die Landesdirektion Sachsen wurde über ein Zielabweichungsverfahren erteilt.


Im Regionalplan 2008 standen zu dem Zeitpunkt als Ziel 300 m Abstand fest zwischen Abbaustätte und Wohnbebauung - raumordnerisch bindend!

Wenn im Regionalplan 2017 aus einem Ziel ein Grundsatz wird und "nur" als Grundsatz 300 m Abstand (inkl. der "Ergänzung") deklariert werden - raumordnerisch nur zu berücksichtigen, ist das Prinzip der Gleichbehandlung obsolet.


Bisher war es so, dass erst in einem nachfolgenden Verfahren die "immissionsschutzrechtlichen Vorgaben" nachzuweisen waren. Jetzt ist im Falle des "Neuaufschluss Kiessandtagebau Rückmarsdorf" ja klar, es wurde bereits nachgewiesen. Ein Zielabweichungsverfahren zum jetzigen Zeitpunkt zu entscheiden, hieße nach dem "alten" Regionalplan zu entscheiden - 300 m Abstand - und auch zu beachten, dass ein "Träger öffentlicher Belange", nämlich die Stadt Leipzig, einen Abstand von 300 m forderte. Ach und ja, es gibt keine Fristen bei solchen Verfahren. So kann die GP Günter Papenburg AG einfach mal abwarten, bis der neue Regionalplan beschlossen ist.

Übrigens erstaunlich, wie im Antrag zur Zielabweichung alles knapp unter den Grenzwerten wabert und so wurde in der Theorie festgestellt, dass gegen eine Unterschreitung des Mindestabstandes von 300 m keine Bedenken bestehen. Wie es aber in der Praxis aussieht mit Staub, Schmutz, Lärm, Grundwasserabsenkung, Bauschuttverfüllung etc., zeigt uns die Erfahrung der letzten Jahre bereits bei der Kiesgrube "Schönau II". Und diese hat ein Abstand von ca. 2.000 m zu unseren Wohnhäusern.

Also warum ist nun eine "Ergänzung" im Regionalplan notwendig?

Die kritisierte "Ergänzung" hat erst Eingang in den Regionalplan gefunden, nachdem die GP Günter Papenburg AG einen Antrag auf Zielabweichung mit nur 70 m Abstand zur Wohnbebauung gestellt hat und nun die "paar Querulanten" (Originalzitat eines Mitarbeiters bei GP) auch noch die Stadt Leipzig hinter sich hatten.

Die vom Regionalem Planungsverband selbst aufgestellten und auf unsere Nachfrage hin mehrfach untersuchten raumordnerischen Aspekte, in Rückmarsdorf keinen weiteren Kiessandtagebau zuzulassen, da raumunverträglich, scheinen nun überhaupt keine Relevanz mehr zu haben. Das wiederum lässt nur den Schluss zu, dass die GP Günter Papenburg AG protegiert werden soll.

Was hat das mit einem Abwägungsprozess zwischen wirtschaftlichen (wohlgemerkt volkswirtschaftlichen) Interessen und Interessen der Anwohner zu tun, die nicht nur um ihre Gesundheit fürchten? Und wenn durch eine solche "Ergänzung" selbst die Politiker, respektive eine Stadt wie Leipzig, mit ihrer Forderung nach 300 m Abstand u.a. wegen des Erhalts von landwirtschaftlicher Nutzfläche und insbesondere "aus Vorsorge für die Lebensbedingungen der Menschen in Rückmarsdorf" übergangen werden, welche Chancen bestehen dann noch für uns "einfache" Bürger?

"Prinzip der Gleichbehandlung"?

Im Ergebnis des Raumordnungsverfahrens zum Kiesabbau in Großdalzig wurde 2015 "... der Aufschluss des Feldes Großdalzig ... als raumunverträglich abgelehnt", hieß es in der Mitteilung der Landesdirektion. "Damit ... trägt die Landesdirektion der großen Bedeutung der Landwirtschaft ... Rechnung", betonte die Behörde. Diese Aussage war auch ein Thema, als Vertreter unserer BI beim SOBA waren. Die Antwort seinerzeit war, dass jeder Kiestagebau anders zu bewerten wäre. Man könne nicht von einer Gleichbehandlung ausgehen.


20 Meter? 40 METER? 70 METER? 100 METER?     300 METER - OHNE WENN UND ABER!

25.06.2020, 09.00 Uhr

Seit dem 02. Juni 2020 liegen die festlegungsrelevanten Planänderungen zum Regionalplan Leipzig-Westsachsen im Zuge der Gesamtfortschreibung des Regionalplans Westsachsen 2008 vor.

Natürlich haben wir uns damit auseinandergesetzt und waren mehr als empört, als wir unter den Grundsätzen zur oberflächennahen Rohstoffgewinnung einen Satz lasen, den es bis dahin nicht gab.

"Der 300 m-Abstand kann unterschritten werden, wenn im konkreten Zulassungsverfahren das Einhalten von immissionsschutz-rechtlichen Vorgaben bzw. Sicherheitsabständen nachgewiesen wurde."

Das zielt u.a. eindeutig darauf ab, dass der Firma GP Günter Papenburg AG hier in Rückmarsdorf Tür und Tor geöffnet wird, um einen "Neuaufschluss Kiessandtagebau Rückmarsdorf" genehmigt zu bekommen.

Wenn solche Formulierungen in der Landesplanung Schule machen, werden Kiestagebaue auch immer näher an Naturschutzgebiete rücken können. Das darf nicht sein! Es wird endlich Zeit, dass 300 m Mindestabstand gesetzlich verankert werden.

Umweltschutzbelange dürfen nicht den wirtschaftlichen Interessen und schon gar nicht privaten wirtschaftlichen Interessen eines einzelnen Unternehmens untergeordnet werden.

Wie auch immer dieser "neue" Satz Eingang gefunden hat in den Regionalplan, er macht damit selbst die Forderung der Stadt nach mindestens 300 m Abstand gegenstandslos.

Vertreter der BI waren mehrmals zu Gesprächen beim Sächsischen Oberbergamt (SOBA) und haben u.a. darauf hingewiesen,

  1. dass 70 m Abstand und auch 100 m Abstand zur Wohnbebauung viel zu wenig wären - und dass es sogar teilweise nur 20 m und 40 m Abstand sind, was im Antrag der GP Günter Papenburg AG völlig unterschlagen wurde;

  2. dass es sowohl nördlich als auch westlich der geplanten Abbaufläche Wohnbebauung gibt und ebenso Kleingartensiedlungen, die direkt betroffen wären;

  3. dass hier nicht nur "Gartenlauben" stehen "... mit ein paar Querulanten", wie anfangs von der GP Günter Papenburg AG behauptet...

  4. denn am 30.11.2018 haben wir persönlich mehr als 1.000 Protestbriefe der Anwohner Rückmarsdorfs im Rahmen der öffentlichen Beteiligung zum Antrag der GP Günter Papenburg AG an das SOBA übergeben

Es ist schon unerhört, wie mit den Sorgen und Ängsten der Menschen umgegangen wird. Auch wenn wir betrachten, dass in Rehbach weitere 5 Jahre Kies abgebaut werden können. Eine Entscheidung des SOBA ohne die Beteiligungsrechte der Stadt Leipzig zu beachten?

Übrigens 1.: baut dort seit etwa 20 Jahren eine Tochterfirma der GP Günter Papenburg AG Kies ab.

In unserer Stellungnahme haben wir uns klar gegen diesen Satz ausgesprochen (hier der Link zum Beteiligungsportal). Und nicht nur das, wir haben auch gleich einige Stadträte Leipzigs informiert. Mit ihnen wird es auf jeden Fall noch ein Treffen zur Absprache der weiteren Vorgehensweise geben.

Ebenso haben wir 3 Minister angeschrieben und die Landtagsfraktionen von "Bündnis '90/Die Grünen", "Die Linke" sowie SPD informiert.

Lesen Sie hier die Stellungnahme der BI

Lesen Sie hier den Brief an Herrn Minister Günther (SMUL)

Lesen Sie hier den Brief an Herrn Minister Dulig (SMWA)

Lesen Sie hier den Brief an Herrn Minister Schmidt (SMR)

Der Ortschaftsrat Rückmarsdorf hat ebenso Widerspruch gegen diese Klausel eingelegt.

Lesen Sie hier die Stellungnahme des Ortschaftsrates

Übrigens 2.: sind lt. Regionalplan für die nächsten 20-30 Jahre (kurzfristige Sicherung) 302 Millionen Tonnen Kies und Sand gesichert für den Abbau in Leipzig-Westsachsen - OHNE einen Neuaufschluss in Rückmarsdorf.
Der Bedarf liegt lt. Regionalplan im gleichen Zeitraum bei 122 bis 184 Millionen Tonnen - also weitaus weniger als gesichert vorhanden ist. Da sind die 5 Millionen Tonnen, die die GP Günter Papenburg AG hier in 15 Jahren fördern will, lächerlich. Es ist daher zu vermuten, dass es doch wohl eher um die Bauschuttverfüllung geht, die wirtschaftlich wesentlich lukrativer ist und die GP Günter Papenburg AG protegiert werden soll.

Übrigens 3.: als Projektleiter stellte sich im September 2016 Herr Heilmann von der GP Günter Papenburg AG den Rückmarsdorfern vor. Er ist der Geschäftsführer der GP Papenburg Entsorgung Ost GmbH, bekannt auch durch die Deponie bei Roitzsch.

Es ist an der Zeit auch beim Bau noch mehr über alternative, nachhaltige Bauweisen nachzudenken. Ein Beispiel dafür ist das Massivholz-Holzhaus in Leipzig-Lindenau, für das die Stadt Leipzig 2019 den Architekturpreis verliehen hat. Das können Sie hier nachlesen. Ein weiteres Beispiel aus Leipzig ist ein Schulneubau. Rasch aus Holz gebaut: Die neue Oberschule am Barnet-Licht-Platz ist fertig.

Und wer jetzt gleich die Nase rümpft und unsere Wälder dahinschmelzen sieht, dem sei gesagt, dass keine Wälder dafür abgeholzt werden müssen. Da geht es um nachhaltige Forstwirtschaft in jeder Beziehung. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und wird seit Jahrtausenden als Baustoff verwendet. Die Fähigkeit von Bäumen bzw. Pflanzen, mit Hilfe von Sonnenlicht Kohlendioxid (CO2) umzuwandeln und Sauerstoff abzugeben, ist elementar für alles Leben auf der Erde. Wird einheimisches Holz im Bauwesen eingesetzt, sind die Transportwege und der Energieaufwand zu seiner Bereitstellung und Aufbereitung gering. Wenn Holzprodukte am Ende ihrer Lebensdauer energetisch verwertet werden, können sie sogar mehr Energie liefern, als zur Herstellung verbraucht wurde. Dabei wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie der Baum während seines Wachstums aufgenommen, d. h. gebunden hat.

Lesen Sie auch den Artikel in der Leipziger Internet Zeitung vom 25.06.2020.


DIE OBM-WAHL UND DER KIESABBAU / BAUSCHUTTVERFÜLLUNG IN RÜCKMARSDORF

04.02.2020, 20.00 Uhr

Für viele Rückmarsdorfer*Innen scheint der Neuaufschluß eines Kiessandtagebaus mit sich anschließender Verfüllung von "Bauschutt" ad acta zu sein.

Dem ist aber nicht so!

Nur weil sich "nichts tut", ist noch lange nichts entschieden seitens der Landesdirektion Sachsen (LDS), was nun mit (Teilen) der landwirtschaftlichen Nutzfläche nahe der Wohnbebauung wird.

Zur Erinnerung:

im November 2018 reichte die GP Papenburg AG den Antrag zum "Neuaufschluß des Kiessandtagebaus 'Rückmarsdorf'" bei der LDS ein.

Beinahe alle Rückmarsdorfer*Innen beteiligten sich bei der Briefaktion GEGEN diese Planung (siehe auch weiter unten: Eintrag vom Dezember 2018 "Es ist politisch gewollt").

Erinnern möchten wir auch an die Ratsversammlung vom 23. Januar 2019, in der eine Änderung der Stellungnahme der Stadt eindeutig für unser Anliegen entschieden wurde.

Aufgrund dieser Stellungnahme der Stadt, unserer Briefaktion und noch weiterer Stellungnahmen, in denen zu 98% die Argumente gegen den Kiesabbau sprachen (u.a auch der Stadtverband Leipzig der Kleingärtner e.V.) konnte die LDS dem Antrag von der GP Papenburg AG nicht zustimmen und forderte Papenburg zur Erwiderung auf - so ist der Status Quo, denn Papenburg hat sich bis dato noch nicht wieder gäußert.

Und noch mehr zur Erinnerung:

eingereicht hatten den Antrag zur Änderung der Stellungnahme der Stadt (" ...erhebliche Bedenken ...Abstand 300 Meter zur der Wohnbebauung ...Erhalt der landwirtschaftlichen Nutzfläche auf dem 300 Meter breiten Streifen ...") die 3 Fraktionen "BÜNDNIS '90 / DIE GRÜNEN", "Die Linke" und die SPD (hier im Wortlaut die Rede von Frau Dr. Lauter - Die Linke vor der Ratsversammlung)

Bei der Abstimmung waren die Fraktionen CDU (geschlossen), AfD (geschlossen), Freibeuter (hier nur die Mitglieder der FDP) GEGEN diese Änderung der Stellungnahme und somit im Umkehrschluß FÜR DEN KIESABBAU mit anschließender BAUSCHUTTVERFÜLLUNG und das alles mit einem Abstand von NUR 70 Metern zu den Wohnhäusern!

ALLES VERGESSEN?

Das mag man meinen, wenn wir die Ergebnisse der OBM-Wahl vom letzten Sonntag in Rückmarsdorf sehen.

Hier nachzulesen: "OBM-Wahl-Vergleich-CDU-Hochburg-und-..."

Nachtrag am 08.02.2020, 11.30 Uhr

Wir können nur hoffen, dass sich die Rückmarsdorfer*Innen auf ihre Proteste der letzten 3 ½ Jahre besinnen und beim 2. Wahlgang am 01. März die richtige Entscheidung treffen.

Bis heute hat sich an der Tatsache nichts geändert, dass die Fraktionen der 3 Parteien "BÜNDNIS '90 / DIE GRÜNEN" , "Die Linke" und die SPD im Stadtrat mit uns im steten Kontakt sind und noch immer voll hinter uns stehen im Kampf gegen den geplanten Kiesabbau und seine Folgen.


Mehr lesen im ARCHIV

Zwischenraum - Text unsichtbar

Presse, Funk und Fernsehen

Unsere BI bzw. das Vorhaben "Kiessandtagebau Rückmarsdorf" ist immer wieder in den Medien vertreten, ebenso andere BI's mit dem gleichen Thema

2020

L-IZ 13.07.2020 "Der Stadtrat tagte- Leipzigs Stadtrat sagt drei Mal Nein zum europäischen Frachtdrehkreuz"

LVZ 08.07.2020 "Käufe erleichtern für einheimische Bauern

LVZ 04.07.2020 "Rückmarsdorf: Bürgerinitiative kämpft gegen "Hintertür" zum Kiesabbau"

L-IZ 25.06.2020 "Die Bürgerinitiative Rückmarsdorf befürchtet ein nicht mehr zu revidierendes Hintertürchen für 15 Jahre Kiesabbau direkt vor der Haustür"

Gemeindeblatt 11.06.2020 "Kiesabbau und Wald in Rückmarsdorf"

L-IZ 23.02.2020 "Sächsisches Oberbergamt ignorierte bei der Kiesgrube Rehbach die Beteiligungsrechte der Stadt Leipzig"

LVZ 14.02.2020 "Tricks und Geheimniskrämerei: Wird in Leipzig-Rehbach noch länger Kies abgebaut?"

L-IZ 11.02.2020 "Bürgerintitiative sieht sich um das versprochene Ende des Kiesabbaus bei Knauthain betrogen"

L-IZ 04.02.2020 "OBM-Wahl 2020: Wie ticken eigentlich die aufstrebenden Ortsteile im Leipziger Westen?"

L-IZ 03.02.2020 "Ein OBM-Wahl-Vergleich zwischen einer 'CDU-Hochburg' und dem 'gefährlichen' Connewitz + Ortsteilliste"

  • LVZ 06.08.2019 "Leserbrief zu dem Thema: Mehr Bäume für ein besseres Klima"

    LVZ online 16.06.2019 "Leipziger Ökofete - Vom Werben für gesundes Gemüse bis zum Protest gegen Kiesabbau..."

    Gemeindeblatt 28.03.2019 "Informationsveranstaltung", BI lädt die Anwohner ein

    Amtsblatt 03-2019, S. 4, 08.02.2019 "Nur so ist mit uns Kies zu machen", Stadtrat Andreas Faulhaber, CDU

    Gemeindeblatt 07.02.2019 OR Rückmarsdorf; "Entscheidungen zu Haushalt & Kies"

    Amtsblatt 02-2019, S. 4, 26.01.2019 "Kiesabbau in Rückmarsdorf?", Stadtrat Christian Schulze, SPD

    L-IZ 28.01.2019 "Verwaltungsvorlage zum Kiesabbau fand Mehrheit im Stadtrat.."

    LVZ 25.01.2019 "Kiesabbau: Stadtrat probt Schulterschluß mit Rückmarsdorf.."

    L-IZ 14.01.2019 "Leipzigs Verwaltung will Kiesabbau bei Rückmarsdorf unter bestimmten Vorbehalten tatsächlich zustimmen .."

    mdr Radio Sachsen 14.01.2019

    Leipzig-Rückmarsdorf: Teilerfolg für Kiesabbau-Gegner In Leipzig-Rückmarsdorf hat die Bürgerinitiative gegen den geplanten Kiesabbau der Firma Papenburg einen Teilerfolg errungen: In ihrer Stellungnahme für das Raumordnungsverfahren folge die Stadt einigen Forderungen der Bürgerinitiative, freut sich deren Sprecherin Cornelia Kluth. So fordert die Stadt einen Mindestabstand des Abbaugebiets zu den letzten Häusern von 300 Metern. Die Firma Papenburg wollte bis 75 Meter an den Ortsrand heran gehen. Die Stellungnahme der Stadt fließt jetzt in das Raumordnungsverfahren ein, über das die Landesdirektion bis Ende Februar entscheiden soll. Erst danach kann die Firma Papenburg ihren Antrag beim Oberbergamt in Freiberg auf Eröffnung des Tagebaus stellen.

    BILD Zeitung 14.01.2019 "Rückmarsdorf - Stadt sagt JA, ABER zu Kies-Tagebau.."

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Dokumente

Allgemeines

Stadtrat Leipzig Stand September 2019

2020

Sitzungskalender 2020 Stadt Leipzig Ratsversammlungen

2019

.die Stadt Leipzig vergibt den Architekturpreis 2019 für das Massivholz-Holzhaus in Leipzig-Lindenau

2018

Bekanntmachung der Auslegung der Planungsunterlagen und Öffentlichkeitsbeteiligung; Auszug Amtsblatt Nr. 19 / 2018

Regionalplan für 2017 Leipzig-Westsachsen Anhang (Seite 3 beachten) veröffentlicht am 29.01.2018

Kies- und Sandvorkommen Region Leipzig

2017

P.S. Wie war das nochmal mit der Daseinsvorsorge, liebe Stadt Leipzig?

Stellungnahme der BI auf die Antworten des Wirtschaftsdezernates zu der Anfrage Bündnis 90/Die Grünen VI-F-03687 09.02.2017

Antworten auf die Anfrage Bündnis 90/Die Grünen VI-F-03687 08.02.2017

Anfrage Bündnis 90/Die Grünen VI-F-03687 08.02.2017

OR-Sitzung 04.04.2017 Der Ortschaftsrat von Rückmarsdorf positioniert sich eindeutig gegen die Pläne eines Kiessandtagebaus in Rückmarsdorf.

2016

Lärmumgebungskartierung Eisenbahn-Bundesamt (Stand 2016)

Flächennutzungsplan (Stand Oktober 2016)

OR-Sitzung 15.11.2016

OR-Sitzung 11.10.2016

OR-Sitzung 27.09.2016

OR-Sitzung 07.06.2016

OR-Sitzung 10.05.2016

OR-Sitzung 12.04.2016

OR-Sitzung 08.03.2016

2015

OR-Sitzung 08.12.2015

OR-Sitzung 10.11.2015

zum Verkauf vorgesehene Flurstücke (hellbraun markiert) der Stadt Leipzig an die GP Günter Papenburg AG (Stand Oktober 2015)

Grundstücksverkehrsausschuss 2015 (zusammengefasst)

Bodenrichtwert am Beispiel Flurstück 274 (Stand Dezember 2015)

Zwischenraum - Text unsichtbar

Archiv

Lesen Sie hier ausführlich von den Aktionen der BI in den letzten Jahren.

  • VON DER BASISDEMOKRATIE ZUR KOMMUNALWAHL – BI STELLT KANDITAT*INNEN FÜR DEN STADTRAT UND DEN ORTSCHAFTSRAT

    11.05.2019, 19.00 Uhr

    "Auslöser für das Entstehen von Bürgerinitiativen sind zum Beispiel Probleme des Wirtschaftswachstums und damit verbundene Umweltbelastungen. Dieser Bereich wird von den Interessenverbänden kaum abgedeckt.

    Des Weiteren ist ihr Entstehen meist auf ein Versagen von politischen Planern in Parteien und Verwaltungen zurückzuführen. Viele Bürger kritisierten, dass diese Planer vorrangig sachliche Korrektheit anstreben, die Bedürfnisse der Bevölkerung aber verkennen oder ignorieren." (Wikipedia)

    Genau aus diesen Gründen entstand vor ca. 2 ½ Jahren die Bürgerinitiative "Rückmarsdorf" – Mit uns ist kein Kies zu machen! In den letzten 31 Monaten waren wir sehr aktiv (zur Chronik) und haben somit die Bedürfnisse der Anwohner hier in Rückmarsdorf in den Fokus der kommunalen Politiker gesetzt.

    Inzwischen scheint dies auch in der Verwaltung und bei den Parteien angekommen zu sein, denn beinahe alle Parteien / Wahlvereinigungen, die hier kandidieren, sprechen sich gegen den geplanten Kiesabbau mit anschließender Bauschuttverfüllung aus und preisen damit u.a. ihr Programm für die nächsten 5 Jahre an.

    Ein Erfolg der BI ist nun, dass wir 3 Kandidat*innen sowohl für den Stadtrat als auch für den Ortschaftsrat zur nächsten Kommunalwahl am 26. Mai 2019 aufstellen. Ohne die intensive Arbeit der BI wäre dies nicht machbar gewesen.

    Liebe Rückmarsdorfer, bedenken Sie diese Tatsache bei der Wahl und geben Sie unseren Kandidat*innen Ihre Stimme.

    Was uns sonst noch bewegt und wir bewegen wollen, lesen Sie in der Kurzvorstellung der Kandidat*innen.

    Cornelia Kluth in den Stadtrat

    parteilos, für Bündnis 90/DIE GRÜNEN


    "Durch die Arbeit in der BI habe ich erfahren, wie wertvoll unser demokratisches System ist und was erreicht werden kann, wenn sachlich fundiert argumentiert und agiert wird.

    Noch ist der Neuaufschluss Kiessandtagebau "Rückmarsdorf" nicht ganz vom Tisch, aber ohne die Arbeit der BI gemeinsam mit vielen Stadträten, allen voran denen von Bündnis 90/Die Grünen sowie der SPD und Die Linke als auch Naturschutzverbänden und anderen Unterstützern, ist davon auszugehen, dass die Sorgen der Rückmarsdorfer kaum Beachtung gefunden hätten in Politik und Verwaltung.

    Als Stadträtin sehe ich die Möglichkeit, mich noch intensiver einsetzen zu können für die Belange der Bürger - vor allem für eine gesunde Umwelt.

    Ich werde dafür kämpfen, dass nachhaltig und ressourcenschonend gebaut wird. Grünflächen, Bäume und Tiere dürfen der wachsenden Stadt nicht zum Opfer fallen.

    Die Natur braucht uns Menschen nicht, aber wir Menschen brauchen die Natur."

    Kerstin Käßner in den Ortschaftsrat

    für die Wählervereinigung Rückmarsdorf (WVR)


    "Mein Ziel ist es, Rückmarsdorf noch lebenswerter zu gestalten.

    Durch meine berufliche Tätigkeit als Verkehrsplanerin liegt mir die Verbesserung der Verkehrssituation für Fußgänger, Radfahrer und mobilitätseingeschränkten Personen besonders am Herzen.

    Dazu gehören auch sichere Schulwege für alle Kinder des Ortes.

    Wünschenswert ist ein erweitertes Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs.

    Als Mitglied der Bürgerinitiative setze ich mich intensiv für die Erhaltung der Umwelt und der landwirtschaftlichen Flächen ein.

    Die im Landesentwicklungsplan vorgesehene Waldmehrung soll möglichst schnell realisiert werden.

    Dafür möchte ich mich im Ortschaftsrat einsetzen und hoffe dabei auf die Unterstützung aller Rückmarsdorfer."

    Jürgen Lenk in den Ortschaftsrat

    parteilos, für die SPD


    "Als aktives Mitglied der Bürgerinitiative »Rückmarsdorf« – Mit uns ist kein Kies zu machen! bin ich gegen das geplante Vorhaben der Papenburg AG, in Rückmarsdorf Kiesabbau zu betreiben und der anschließenden Bauschuttverfüllung.

    Im vergangenen Jahr konnte ich zudem unseren Ortschaftsrat mit der Arbeitsgruppe »Sichere Schul- und Gehwege« in seiner Arbeit unterstützen. Aus den Ergebnissen wurden bereits größte Gefährdungen erkannt und beseitigt.

    Weitere Vorschläge unserer Arbeitsgruppe befinden sich nach Prüfung in Umsetzung. Diese Arbeit möchte ich ab 2019 als ordentliches Mitglied des Ortschaftsrates gern weiter fortsetzen. Ich bin parteilos und trete für die Liste der SPD an."


  • WAS FÜR EINE STEILVORLAGE

    11.02.2019, 11.00 Uhr

    Im letzten Amtsblatt war seitens der CDU folgender Artikel in der Rubrik "Fraktionen zur Sache" zu lesen: "Nur so ist mit uns Kies zu machen!".

    Zitat:

    1. "Zumal das wachsende Leipzig (Anmerkung: Fakten dazu. ...hier lesen)
    2. eben auch Baumaterial braucht (Anmerkung: Fakten dazu ...hier lesen)
    3. am besten verkehrsmindernd gleich in der Nähe gewonnen." (Anmerkung: Fakten dazu ...hier lesen)

    Zitat: "Und: der Vorhabenträger soll eine faire Chance bekommen, seine wirtschaftlichen Interessen zu verfolgen." Dem halten wir entgegen, dass auch wir Anwohner eine faire Chance bekommen, nicht nur unsere Gesundheit sondern auch unsere über Jahre und Jahrzehnte geschaffenen Werte zu erhalten. Denn hierbei geht es nicht wirklich um den Kies, sondern vor allem um eine Bauschutt-Deponie, die nach der Auskiesung entstehen soll.

    Und noch ein Zitat aus der Ratsversammlung: ""Wir wollen in der Stadt doch bauen", hatte Morlok gesagt und damit das Interesse der Bauwirtschaft betont, die volle Auftragsbücher hat und natürlich jede Menge Kies braucht. <..> Wir könnten ja nicht mit Holz bauen, meinte Morlok noch spöttisch". Doch! Auch diese nachhaltige und ressourcensparende Bauweise ist durchaus möglich und sollte in Anbetracht des Klimawandels noch mehr in den Fokus rücken, denn es geht auch um eine lebenswerte Zukunft für die, die nach uns kommen.


  • AUS DER RATSVERSAMMLUNG VOM 23.01.2019

    01.02.2019, 12.30 Uhr

    Der TOP Ö 18.7 befasste sich mit der Stellungnahme der Stadt zum Raumordnungsverfahren mit integriertem Zielabweichungsverfahren "Kiessandtagebau Rückmarsdorf".

    Einige Mitstreiter der BI verfolgten die Ratsversammlung sehr gespannt. Erst gegen 18.30 Uhr war es soweit. Der Punkt wurde aufgerufen.

    Nicht nur über die Stellungnahme der Stadt musste entschieden werden, sondern u.a. auch über den Änderungsantrag VI-DS-06763-ÄA-01, eingereicht von den Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, Die LINKE und der SPD. Dieser beinhaltet u.a. den geforderten Mindestabstand der Abbaufläche zu Wohnsiedlungen von 300 Meter und gleichzeitig die unbedingte Beibehaltung der kommunalen Grundstücke in diesem Korridor als landwirtschaftliche Nutzfläche. Ebenfalls werden darin die Bedenken der Stadt gegenüber dem Vorhaben als erheblich eingestuft. Immerhin beinhaltet die Stellungnahme der Stadt Leipzig insgesamt 59 Kritiken und Hinweise an den Planungen seitens der GP Günter Papenburg AG.

    Damit tragen die Fraktionen dazu bei, den geplanten Kiesabbau sowie die spätere Nutzung der Abbauflächen als Verfüllungsgebiet nicht zulasten der Menschen in Rückmarsdorf, der Natur und der Landwirtschaft umzusetzen.

    Das Abstimmungsergebnis zu diesem Änderungsantrag war eindeutig: 35 JA-Stimmen, 23 NEIN-Stimmen. Somit wurde der Änderungsantrag angenommen und die Stadt Leipzig muss in diesen Punkten ihre Stellungnahme anpassen.

    Insgesamt wurde die Stellungnahme der Stadt, inkl. des Änderungsantrages, mit 57 JA-Stimmen und einer Gegenstimme befürwortet.

    Das ist ein deutliches Signal an die zuständigen Behörden, dass ein Kiessandtagebau in unmittelbarer Nähe zu Wohnsiedlungen nicht "mal so" entstehen darf. Eine politische Entscheidung kann also auch korrigiert werden. Wir Bürger von Rückmarsdorf haben unsere demokratischen Rechte wahrgenommen und gemeinsam mit dem Ortschaftsrat und den Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und der SPD einen kleinen Erfolg erreicht.

    Natürlich setzen wir in der BI unsere Arbeit fort, denn noch ist ein "Neuaufschluß Kiessandtagebau Rückmarsdorf" nicht vom Tisch.


  • "ES IST POLITISCH GEWOLLT"

    02.12.2018, 17.00 Uhr

    Diese Aussage haben wir in einem der vielen Gespräche, die wir seit 2 Jahren in verschiedenen Behörden geführt haben, gehört. Gemeint waren damit die Pläne zum Kiesabbau.

    Seit dem 05.11.2018 liegt der Antrag zum Kiessandtagebau "Rückmarsdorf" – Neuaufschluss der GP Günter Papenburg AG öffentlich aus. Wir in Rückmarsdorf haben das 4 Ordner umfassende Werk gründlich studiert. Nach wie vor wird behauptet, dass der Kies gebraucht wird. Aber wir haben ebenso den Regionalplan gelesen, der Anfang des Jahres veröffentlich wurde. Dort steht auf Seite 175 im Festlegungsteil zu dem Punkt "4.2.3 Bergbau und Rohstoffsicherung": "Damit wird der Rohstoffbedarf aus der Region für die nächsten 20 bis 30 Jahre bei Weitem (zu mehr als 170 %) regionalplanerisch gesichert, wobei der Bedarf in den einzelnen Rohstoffgruppen ebenfalls jeweils zu mehr als 100 % gesichert wird (vgl. Tab. 4.2.3-1)." Weiterhin wurde nach Auswertung aller Hinweise und Stellungnahmen zum Regionalplan am 28.09.2018 in der öffentlichen 10. Sitzung des Planungsausschusses in der VI. Legislaturperiode des Regionalen Planungsverbands Leipzig-Westsachsen bekanntgegeben, dass im Ergebnis der Abwägung die Beibehaltung der Anzahl der festgelegten Vorranggebiete für den Rohstoffabbau, wobei eine Vergrößerung des Flächenumfangs der Vorranggebiete für den Abbau von Kiesen und Sanden um ca. 62 ha <…> erfolgte. Wir als BI waren anwesend in dieser Sitzung und erfuhren, dass weder "Schönau" noch "Rückmarsdorf" zu diesen 62 ha gehören. Wir erinnern daran: lt. Regionalplan ist die geplante Abbaufläche kein Kiessandtagebaugebiet sondern "Landwirtschaftliche Nutzfläche", wobei ein ca. 17 ha großer Anteil als "Vorranggebiet Waldmehrung" ausgewiesen ist.

    Um KIES kann es hierbei also nicht gehen!

    Nein, es geht um die ANSCHLIESSENDE VERFÜLLUNG MIT BAUSCHUTT. Abgesehen vom Lärm und Dreck, dem insbesondere wir Rückmarsdorfer in einem Zeitraum von mindestens weiteren 1 ½ Jahrzehnten ausgesetzt sind, ist die Sorge groß, dass die Häuser massiv an Wert verlieren – wer möchte schon direkt neben einem Tagebau wohnen -. Und nicht nur das. Durch das Auskiesen und Verfüllen mit Bauschutt werden die Bodenstrukturen zerstört, das Grundwasser wird weichen, neue Wege suchen, wenn keine grundwasserführenden Schichten mehr vorhanden sind, was ja Kiese und Sande sind. Dies kann großflächig zu Setzungen führen, von der sowohl die Bahnstrecke und auch ganze Straßenzüge in Rückmarsdorf betroffen sein können. Diese Setzungen im Boden können nicht nur die Bahnstrecke beeinträchtigen, sondern auch zu Rissen und Schäden an den Häusern führen. Wer garantiert uns denn, dass dies nicht passieren wird?

    Und überhaupt, welche Flächen hat die Stadt Leipzig hier im Westen in 10, 20 oder mehr Jahren, wo sie doch so wächst, wenn aufgrund des Bauschuttes keine (am besten nachhaltige und ressourcenschonende) Bebauung möglich ist?

    Diese Sorgen und Ängste haben wir Rückmarsdorfer im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung

    in 2.749 Briefen, mit einer klaren Absage zu den Abbauplänen, unterschrieben von 3.129 Anwohnern

    dem Oberbürgermeister, Herrn Jung, der Landesdirektion Sachsen und dem Sächsischen Oberbergamt mitgeteilt. Diese Briefe haben wir zusammen mit einer "Stellungnahme der BI", einem "Gegen"-Gutachten und "Anmerkungen zum Gutachten zur Faunistischen Sonderuntersuchung (FSU)" am Mittwoch (28.11.) bei der Landesdirektion Sachsen und im Neuen Rathaus sowie Freitag (30.11.) beim Sächsischen Oberbergamt in Freiberg fristgerecht übergeben. Sowohl bei der Landesdirektion Sachsen, als auch beim Sächsischen Oberbergamt wurden wir von den Mitarbeitern empfangen und konnten die Sorgen und Ängste der Anwohner sowie weitere objektive Fakten, die gegen die Abbaupläne sprechen, in Gesprächen untermauern.

    Wir fragen uns: das also ist "POLITISCH GEWOLLT" - eine Bauschuttdeponie in der Umweltzone der Stadt Leipzig bei gleichzeitiger Ignoranz der Sorgen und Ängste der Anwohner?

    Wir möchten ausdrücklich betonen, dass nicht alle Stadträte so denken. Von Beginn an wurden wir vom "Bündnis 90/Die Grünen" unterstützt. "Die Linke" stehen hinter uns, ebenso Teile der "SPD" und der "CDU". So stellen wir uns Demokratie vor, denn Demokratie endet nicht mit einer Wahl.

    Ein besonderer Dank gilt allen fleißigen Helfern, die an den Haustüren Unterschriften eingeholt haben und Auto Saxe für die großartige Unterstützung.

    • Unterschriftensammlung bei Auto Saxe
    • Unterschriftensammlung bei Auto Saxe
    • Unterschriftensammlung bei Auto Saxe
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    • vor der Übergabe der Briefe
    Unterschriftensammlung bei Auto Saxe1 Unterschriftensammlung bei Auto Saxe2 Unterschriftensammlung bei Auto Saxe3 2.749 Briefe mit 3.129 Unterschriften der Anwohner4 vor der Übergabe der Briefe5
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  • "MIT UNS IST KEIN KIES ZU MACHEN!" - noch immer nicht

    27.10.2018, 13.00 Uhr

    Zur letzten Ratsversammlung am 24.10. waren wir, um wiederholt auf unseren Protest aufmerksam machen.

    Ein Dank an alle Aktiven und Unterstützer, die mit uns gemeinsam für demokratische Bürgerrechte eintreten.

    • 'Bäume statt Bauschutt'
    • nicht zu ...
    • ...übersehen, ..
    • die eindeutige Message der Rückmarsdorfer Bürger
    • im Gespräch mit Stadträtin Frau Dr. Lauter (Die Linke)
    • symbolisch ... für jeden Stadtrat, für eine 'Baumstarke Stadt'
    • Mitglieder der BI stellvertretend für besorgte Rückmarsdorfer*innen
    • im Gespräch mit Frau Dr. Goldfuß, Frau Dr. Marusch-Krohn sowie...
    • mit Herrn Michael H. Laster aus Houston (eine der 14 Partnerstädte Leipzigs)
    • im Gespräch mit Stadtrat Herrn Tornau (CDU)
    • im Gespräch mit Stadtrat Herrn Volger (Bündnis 90/Die Grünen)
    • im Gespräch mit Stadtrat Herrn Bär (SPD)
    • im Gespräch mit OBM Herrn Jung
    • im Gespräch mit Stadtrat Herrn Schulze (SPD)
    • im Gespräch mit Stadtrat Herrn Geisler (SPD)
    • Frau Kluth und Stadtrat Herr Elschner (Bündnis 90/Grüne)
    • im Gespräch mit Stadträtin Frau Nagel (Die Linke)
    • http://wowslider.com/
    • Leipzig wirbt für eine 'Baumstarke Stadt' - wir sind dabei!
    Bäume statt Bauschutt1 nicht zu ...2 ...übersehen, ..3 die eindeutige Message der Rückmarsdorfer Bürger4 im Gespräch mit Stadträtin Frau Dr. Lauter (Die Linke)5 symbolisch ... für jeden Stadtrat, für eine 'Baumstarke Stadt'6 Mitglieder der BI stellvertretend für besorgte Rückmarsdorfer*innen7 im Gespräch mit Frau Dr. Goldfuß, Frau Dr. Marusch-Krohn sowie...8 mit Herrn Michael H. Laster aus Houston (eine Partnerstadt von Leipzigs)9 im Gespräch mit Stadtrat Herrn Tornau (CDU)10 im Gespräch mit Stadtrat Herrn Volger (Bündnis 90/Grüne)11 im Gespräch mit Stadtrat Herrn Bär (SPD)12 im Gespräch mit OBM Herrn Jung13 im Gespräch mit Stadtrat Herrn Schulze (SPD)14 im Gespräch mit Stadtrat Herrn Geisler (SPD)15 Frau Kluth und Stadtrat Herr Elschner (Bündnis 90/Grüne)16 im Gespräch mit Stadträtin Frau Nagel (Die Linke)17 ...symbolisch !!!18 Leipzig wirbt für eine 'Baumstarke Stadt' - wir sind dabei!19
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  • POST AN DIE BEHÖRDEN 2

    19.10.2018, 10.30 Uhr

    Nachdem im Frühjahr bereits viele Rückmarsdorfer Briefe an die Landesdirektion Sachsen und an das Sächsische Oberbergamt schrieben, um gegen den geplanten Kiesabbau zu protestieren, ging jetzt im Herbst diese Aktion in die 2. Runde.

    Obwohl die Fläche weiterhin als landwirtschaftliche Nutzfläche (mit einem Teil "Waldmehrung") vorgesehen ist, hält es das Kiesunternehmen nicht davon ab, alles zu versuchen, um hier Kies abbauen zu wollen und im Anschluss den größten Teil dieser Fläche mit Bauschutt zu verfüllen.

    Dieses Ansinnen stößt nach wie vor auf großen Widerstand bei den Anwohnern. So beteiligten sich diesmal weitere Rückmarsdorfer bei dieser Aktion.

    Viele von ihnen werden auch in der nächsten Woche im Rathaus sein.

    • Absender wurden eingedruckt
    • Empfänger: Landesdirektion Sachsen
    • http://wowslider.com/
    • die ersten Briefe sind fertig zum Versand
    Absender wurden eingedruckt1 Empfänger: Landesdirektion Sachsen2 Empfänger: Sächsisches Oberbergamt3 die ersten Briefe sind fertig zum Versand4
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  • WIR WAREN WIEDER AUF DER ÖKOFETE AM 24.06.2018

    26.06.2018, 11.00 Uhr

    Mit einer Flyeraktion und Unterschriften-Sammlung gegen den geplanten Kiesabbau waren wir bei der Ökofete dabei.

    Viele Gespräche haben wir geführt, sowohl mit interessierten Bürgern als auch mit Vertretern von Naturschutzverbänden, vom Umweltamt Leipzig und MdL.

    Da die GP Papenburg AG ein sogenanntes Zielabweichungsverfahren beantragt hat, bleiben wir natürlich am Ball und fordern umso mehr für einen kleinen Teil der Ackerfläche:

    "Bäume statt Bauschutt"

    Denn der Entwurf zum Regionalplan zeigt an, dass hier ein kleines Wäldchen entstehen soll - wie übrigens bereits im letzten Regionalplan von 2008 - und KEIN Kiessandtagebau mit anschließender Bauschuttverfüllung vorgesehen ist.


  • KIESSANDTAGEBAU NOCH NICHT VOM TISCH

    22.06.2018, 18.00 Uhr

    Nachdem der Entwurf zum Regionalplan Westsachsen sehr vielversprechend aussah, hat sich das Blatt nun wieder gewendet.

    Die Firma GP Papenburg AG setzt alles daran, weiterhin Kies abbauen zu wollen, um anschließend den größten Teil der Kiesgrube mit Bauschutt zu verfüllen. Die Pläne bezüglich des Abstands haben sich kaum geändert, nach wie vor sind es teilweise nur 40m oder 70m zur Wohnbebauung.

    Um dem Entwurf zum Regionalplan Nachdruck zu verleihen, starten wir eine nächste Aktion. Das Motto lautet diesmal:

    "Bäume statt Bauschutt"

    , weil laut dem Entwurf zum Regionalplan auf der Fläche unter anderem eine Waldmehrung mit einer Größe von ca. 17ha vorgesehen ist.

    Die Aktion startete am Samstag, dem 16. Juni um 10.00 Uhr auf der Fläche beim Regenrückhaltebecken (Verlängerung Tucholskystraße, 04178 Leipzig-Rückmarsdorf) mit Teilnahme von Unterstützern aus Wirtschaft, Politik sowie Naturschutzverbänden.

    Wir haben sinnbildlich einen großen Schuttberg dargestellt.

    Mit dieser Aktion wollen wir ein deutliches Zeichen setzen, dass wir Leipzig auch als "Baumstarke Stadt" unterstützen und dem Verschwinden von immer mehr Grünflächen entgegenwirken können.

    Übrigens, nachzulesen unter oben angeführten Link:

    "Viele Gründe sprechen für einen jungen Baum. Er ist ein wachsendes, weit in die Zukunft reichendes Symbol der Hoffnung für langes Leben, für Liebe und Freundschaft. Bäume sorgen für frische Luft und tragen ganz wesentlich zu einer lebenswerten, grünen Stadt bei."
    • unsere Forderung: JETZT
    • 17 ha Waldmehrung...
    • bedeuten BÄUME statt BAUSCHUTT
    • für eine baumstarke Stadt Leipzig
    • denn auch hier ist Leipzig
    • und hier ist eine Frischluftschneise
    • auch für die City von Leipzig
    • wir setzen ein eindeutiges Votum
    • gegen die Kiesabbaupläne - SCHÖNAU III
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    • Demo 2018 BÄUME statt BAUSCHUTT
    unsere Forderung: JETZT1 17 ha Waldmehrung...2 bedeuten BÄUME statt BAUSCHUTT3 für eine baumstarke Stadt Leipzig4 denn auch hier ist Leipzig5 und hier ist eine Frischluftschneise6 auch für die City von Leipzig7 wir setzen ein eindeutiges Votum8 gegen die Kiesabbaupläne - SCHÖNAU III9 alle gemeinsam - Anwohner und Ortschaftsräte10 Demo 2018 BÄUME statt BAUSCHUTT11
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  • DER ENTWURF ZUM REGIONALPLAN SACHSEN GEHT AUCH UNS ETWAS AN!

    21.03.2018, 13.30 Uhr

    Seit dem 29. Januar 2018 ist der Beteiligungsentwurf zum Regionalplan Westsachsen seitens des Regionalen Planungsverbandes öffentlich ausgelegt.

    Zunächst sieht es sehr vielversprechend aus, denn die Fläche, auf der der Kiesabbau geplant ist, bleibt weiterhin "Landwirtschaftliche Nutzfläche" - ein Teil davon ist als "Boden mit besonderer Filter- und Pufferfunktion" deklariert und ein weiterer Teil ist als "Vorranggebiet Waldmehrung" vorgesehen.

    Dies war uns ein Anlass, die unmittelbaren Anwohner der Fläche in einer Veranstaltung nicht nur darüber zu informieren, sondern auch mit ihnen gemeinsam aktiv zu werden. Die Aktion startete am 10. März unter dem Motto "Post an die Behörden". Im Ergebnis wurden insgesamt mehr als 80 Briefe je an die Landesdirektion Sachsen und an das Sächsiche Oberbergamt verschickt. Inhalt der Schreiben war zum Einen die absolute Befürwortung des Entwurfes zum Regionalplan und zum Anderen ein klarer Standpunkt gegen den geplanten Kiessandtagebau.

    Ein weiteres Ergebnis der Aktion war, dass alle Anwohner bereit sind, Leipzig als "Baumstarke Stadt" zu unterstützen, indem sie als Baumpaten einen Baum oder sogar mehrere Bäume spenden werden für die Waldmehrung!!

    • Entwurf Regionalplan Westsachsen - ein Teil der Fläche: besonderer Boden
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    • Briefe der Anwohner an die Landesdirektion Sachsen und das Oberbergamt
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  • DIE WÄHLERVEREINIGUNG RÜCKMARSDORF GEWINNT DIE WAHL!

    06.02.2018, 10.30 Uhr

    So sehen Sieger aus!

    Bei der Ergänzungswahl am 28. Januar 2018 hat die Wählervereinigung Rückmarsdorf mit 43 % der Stimmen die Wahl gewonnen und ist somit mit dem Kandidaten, Alexander Fieber, im Ortschaftsrat vertreten.

    Dieses Ergebnis ist ein riesiger Erfolg für die zum ersten Mal angetretene WVR und damit auch der BI Rückmarsdorf, denn die BI hat Jürgen Lenk und Alexander Fieber unterstützt, auch im Hinblick auf die Verhinderung einer Kiesgrube.

    Für das Vertrauen, dass die Rückmarsdorfer damit auch der BI gegeben haben, bedanken wir uns.

    Wir gratulieren Herrn Stolze (40 %), der mit seiner VfR ebenso in den Ortschaftsrat gewählt wurde und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

    Hier ist der Link zur Wählervereinigung Leipzig mit einem Kommentar zur Ergänzungswahl.

    • Beobachter aus Addis Abeba - eine von 14 Partnerstädten von Leipzig
    • Auszählung Briefwahl
    • mit Spannung erwartet: das Ergebnis der Briefwahl
    • Jürgen Lenk (li.) und Bürgermeister Ulrich Hörning (re.)
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    Beobachter aus Addis Abeba - eine von 14 Partnerstädten von Leipzig1 Auszählung Briefwahl2 mit Spannung erwartet: das Ergebnis der Briefwahl3 Jürgen Lenk (li.) und Bürgermeister Ulrich Hörning (re.)4 Alexander Fieber und Jürgen Lenk WVR5 6
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  • SO WAR DIE INFOVERANSTALTUNG DER BI UND DER WVR

    18.01.2018, 12.30 Uhr

    Zum Ausklang des alten Jahres unterstützte die BI die Wählervereinigung Rückmarsdorf mit der Aktion "Wahlplakate". Noch vor der Infoveranstaltung am 13.01.2018 im "Fuchsbau" wurden ca. 100 Wahlplakate im Ort an markanten Punkten angebracht.

    Ebenso verteilten wir die Flyer der Kandidaten in die Briefkästen der Anwohner, so dass sich vorab jeder Bürger schon ein Bild der beiden Kandidaten der WVR, Jürgen Lenk und Alexander Fieber, machen konnte.

    Lesen Sie hier (Leipziger Internet Zeitung) über den Verlauf der Veranstaltung.

    • Wahlplakate werden vorbereitet
    • Mitglieder der BI und WVR waren fleißig
    • ... trocknen lassen
    • ... im Ort verteilen
    • an markanten Punkten
    • zur Infoveranstaltung BI und WVR (v.l.n.r Herr Fieber, Frau Kluth, Herr Lenk)
    • Herr Jürgen Lenk stellt sich vor
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    • beide beantworten die Fragen der Bürger
    Wahlplakate werden vorbereitet1 Mitglieder der BI und WVR waren fleißig2 ... trocknen lassen3 ... im Ort verteilen4 an markanten Punkten5 zur Infoveranstaltung BI und WVR (v.l.n.r Herr Fieber, Frau Kluth, Herr Lenk)6 Herr Jürgen Lenk stellt sich vor7 Herr Alexander Fieber stellt sich vor8 beide beantworten die Fragen der Bürger9
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  • ANKÜNDIGUNG INFOVERANSTALTUNG DER BI UND DER WVR

    19.12.2017, 13.30 Uhr

    Das neue Jahr beginnen wir am Samstag, dem 13.01.2018 ab 14.00 Uhr im "Fuchsbau" mit einer Informationsveranstaltung. Zu Gesprächen bei Kaffee und Kuchen laden Mitglieder der BI und der WVR ein.

    Die beiden Kandidaten der WVR für die Ergänzungswahl zum Ortschaftsrat am 28.01.2018, Herr Jürgen Lenk und Herr Alexander Fieber, werden für eine Fragerunde zur Verfügung stehen.

    Weiterhin informieren wir über den Stand zum geplanten Kiestagebau.

    Bis dahin wünschen wir allen eine frohe und friedliche Weihnachtszeit und einen guten Start in das Jahr 2018.

    Bürgerinitiative Rückmarsdorf Weihnachten

  • NICHT NUR EIN "LICHT DER HOFFNUNG"

    26.11.2017, 11.30 Uhr

    ... möchten wir entzünden.

    Wir rufen alle, Groß und Klein, Alt und Jung, die ein "Licht der Hoffnung" gegen den geplanten Kiesabbau zeigen möchten

    am Samstag, den 25.11.2017 um 16.30 Uhr

    Treffpunkt: An der Vogelweide Ecke Miltitzer Straße

    zum Bilden einer Lichterkette entlang der Ackerfläche an der Miltitzer Straße auf (bitte Fackeln, Kerzen, Lampions etc. mitbringen).

    Je mehr teilnehmen, umso länger wird natürlich die Lichterkette. Kommen Sie, zeigen Sie Ihren Protest und setzen Sie ein Zeichen gegen den geplanten Kiesabbau mitten in unserem schönen Rückmarsdorf.

    Lesen Sie dazu auch die Information im aktuellem Gemeindeblatt vom 16.11.2017 Seite 12, im Auszug Seite 2).

    Unterstützt werden wir auch von der Wählervereinigung Leipzig e.V.

    Die Licherkette war ein voller Erfolg und setzte ein deutliches Signal.

    • Eintreffen der Teilnehmer
    • Los geht's!
    • es regnet in Strömen
    • das hält uns aber nicht auf
    • entlang der Ackerfläche bildet sich ein Lichtermeer
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    • das Anliegen ist klar und eindeutig
    Eintreffen der Teilnehmer1 Los geht's!2 es regnet in Strömen3 das hält uns aber nicht auf4 entlang der Ackerfläche bildet sich ein Lichtermeer5 Frau Kluth bedankt sich für die Unterstützung6 das Anliegen ist klar und eindeutig7
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  • WÄHLERVEREINIGUNG RÜCKMARSDORF

    28.11.2017, 18.30 Uhr

    Weil eine Ergänzungswahl für den Ortschaftsrat in Rückmarsdorf erforderlich ist, hat sich die "Wählervereinigung Rückmarsdorf" gegründet und stellt zwei Kandidaten zur Wahl am 28.01.2018 auf.

    Unsere Kandidaten sind Alexander Fieber und Jürgen Lenk. Sie wurden als Wahlvorschläge am 27.11.2017 durch den Gemeindewahlauschuss bestätigt.

    Hier stellt sich Jürgen Lenk vor (auch im Gemeindeblatt vom 16.11.2017 nachzulesen (Seite 8, im Auszug Seite 1):

    Bürgerinitiative Rückmarsdorf WVR JL

    Jürgen Lenk, 38 Jahre, Bankkaufmann, seit über 20 Jahren für die Sparkasse Leipzig tätig.

    Ich bin verheiratet mit einer Dipl. Pflegewirtin (angestellt) und habe eine vierjährige Tochter, die unsere KiTa Spatzennest in Rückmarsdorf besucht. Unser Lebensmittelpunkt ist Rückmarsdorf und wir sind glücklich hier zu wohnen.

    Mein gesamtes Umfeld kennt mich als ruhigen aber direkten Strategen, der allerdings auch immer mit anpackt, der eine Sache anfängt und diese auch beendet. Immer offen für Hinweise oder Anregungen, betrachte ich eine Sache niemals nur in schwarz/weiß.

    Ich bin politikinteressiert, selbst aber parteilos.

    Unser Umfeld, und wie Jeder auf bestimmte Situationen reagiert, machen uns zu dem, was wir sind und zeigen das wahre Ich.

    Warum ich für den OSR kandidiere?

    Weil ein unterbesetzter OSR nicht beschlussfähig die Interessen der Rückmarsdorfer vertreten kann – dadurch Nachteile entstehen können oder einfach bestimmte Belange vor Ort nicht mehr den Weg in das Rathaus der Stadt Leipzig finden, um dort vorgetragen zu werden.

    Als Dreh- und Angelpunkt für junge Rückmarsdorfer Familien gelten für mich die KiTa bzw. die Grundschule. Dort anzusetzen, wo die künftige Generation ihre ersten Schritte im Leben macht oder Lesen und Schreiben lernt, sollte neben der Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs und Erhaltung unserer ländlichen, landwirtschaftlich genutzten Umwelt, unser Hauptaugenmerk liegen.

    Das geplante Vorhaben, in Rückmarsdorf über fast zwei Jahrzehnte Kiesabbau zu betreiben, hat mich als Anwohner extrem beunruhigt. Wer garantiert die Sicherheit, dass jeder gefahrenfrei auf den Seitenwegen in der Nähe der Miltitzer Straße Fahrrad fahren oder Kinder spielen können? Wie viele Menschen sollen durch Lärmbelästigung, Feinstaub und späteres Verfüllen direkt oder indirekt betroffen sein? Sind die Folgen dieses Prozesses für die heutigen 30-60jährigen absehbar, die jetzt ihre Altersvorsorge bewohnen, ihren Traum verwirklicht haben und auch später nutzen wollen? Wie kann dieser Kiesabbau in Siedlungsnähe und innerhalb einer Umweltzone unseren Kindern oder älteren Anwohnern logisch erklärt werden?

    Soll Rückmarsdorf künftig immer mit Tagebau, verminderter Wohnqualität und Preisverfall in Verbindung gebracht werden? Ich denke nein!

    Es ist an der Zeit:

    Aus Rückmarsdorf - für Rückmarsdorf

    Jürgen Lenk

    wv-rueckmarsdorf (at) web.de

    Hier stellt sich Alexander Fieber vor (auch im Gemeindeblatt vom 07.12.2017 nachzulesen (Seite 5):

    Bürgerinitiative Rückmarsdorf WVR AF

    Liebe Rückmarsdorfer,

    ich bin 42 Jahre alt und verheiratet. Meine Frau und ich haben eine 2jährige Tochter, die unsere Kindertagesstätte "Spatzennest" in Rückmarsdorf besucht. Ich bin bodenständig, zuverlässig und verbindlich. Was ich zusage, halte ich. Ich bin politisch interessiert, aber parteilos.

    Ich bin aufgewachsen in Leipzig, ging in Leipzig zur Schule, habe auch in Leipzig studiert (Rechtswissenschaften) und später meine eigene Anwaltskanzlei gegründet. Seit 2008 wohnen meine Frau und ich in Rückmarsdorf. Unsere gesamte Familie wohnt hier. Rückmarsdorf ist deshalb zu unserer Heimat geworden.

    Ich kandidiere für den Ortschaftsrat, weil ich mich einsetzen will. Für unser Rückmarsdorf!

    Ein Anliegen ist mir der Stopp des geplanten Kiesabbaus. Aus meiner Sicht steht der wirtschaftliche Nutzen in keinem Verhältnis zu den gesundheitlichen Risiken durch Feinstaub, Lärm und Erschütterung, geschweige denn zu den persönlichen und wirtschaftlichen Beeinträchtigungen durch den Verfall der Lebensqualität.

    Ein weiteres Anliegen ist mir die bessere personelle und finanzielle Ausstattung von KiTa und Grundschule. Hier gibt es massiven Nachholbedarf, den ich mit Ihrer Unterstützung mit Nachdruck von der Stadt einfordern möchte.

    Aus Rückmarsdorf - für Rückmarsdorf

    Alexander Fieber

    wv-rueckmarsdorf (at) web.de


  • DER PROTEST IST NICHT MEHR ZU ÜBERSEHEN

    15.09.2017, 11.15 Uhr

    Unser Protest ist nun auch nach außen eindeutig sichtbar. Ein Dankeschön an den Grundstücksbesitzer, der uns diese Fläche zur Verfügung gestellt hat und natürlich an unsere beiden "Handwerker".

    Jeder, der aus Süden nach Rückmarsdorf kommt und dabei an der betreffenden Ackerfläche entlang fährt, wird sehen, dass wir Bürger und Gewerbetreibende hier gegen einen geplanten Kiessandtagebau der Firma GP Papenburg AG direkt vor unseren Haustüren in einem dicht besiedelten Wohngebiet protestieren.

    • der Plakatträger wurde vorbereitet
    • ... das Plakat gut sichtbar angebracht
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    • nicht mehr zu übersehen
    der Plakatträger wurde vorbereitet1 ... das Plakat gut sichtbar angebracht2 ... fertig!!!3 nicht mehr zu übersehen4
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  • DIE BI ZEIGT PRÄSENZ IM RATHAUS 23.08.2017

    24.08.2017, 11.30 Uhr

    Am 07. August waren Frau Kluth und Herr Ducksch zur GP Papenburg AG in das Kieswerk Rückmarsdorf eingeladen. Herr Heilmann und Herr Frank von der GP Günter Papenburg AG stellten die neuen Pläne seitens des Unternehmens dar. Es gab nur marginale Änderungen, die die Situation der Rückmarsdorfer und vieler Leipziger Bürger in keinster Weise bessern würde, wenn an der geplanten Stelle ein Kiessandtagebau entstehen würde.

    Nach der Sommerpause nutzten einige Mitglieder der BI und auch Anwohner von Rückmarsdorf die erste Ratsversammlung, um klar zu zeigen, dass sich für uns Bürger nichts verändert hat. Unsere Position ist klar:

    "Mit uns ist kein Kies zu machen!" somit STOP, kein Tagebau in Rückmarsdorf

    Diese Haltung unterstrichen wir auch in den Gesprächen mit den Stadträten sowie mit dem OBM Herrn Burkhard Jung.

    • Vor dem Rathaus
    • Im Rathaus
    • Flyer und Infomappen zur Verteilung
    • im Gespräch
    • im Gespräch
    • im Gespräch
    • im Gespräch
    • im Gespräch
    • im Gespräch
    • im Gespräch
    • im Gespräch
    • im Gespräch auch mit dem OBM Herrn Burkhard Jung
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    • im Gespräch
    Vor dem Rathaus1 Im Rathaus2 Flyer und Infomappen zur Verteilung3 im Gespräch4 im Gespräch5 im Gespräch6 im Gespräch7 im Gespräch8 im Gespräch9 im Gespräch10 im Gespräch11 im Gespräch auch mit dem OBM Herrn Burkhard Jung12 im Gespräch13 im Gespräch14
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  • SPD AUF RADTOUR 24.06.2017

    24.06.2017, 12.30 Uhr

    Die SPD nutzte natürlich die Radtour, um sich nochmals ein Bild direkt vor Ort zu machen und mit der BI-Sprecherin Frau Cornelia Kluth ins Gespräch zu kommen und auch, um über der aktuellen Stand von Seiten der Politik zu berichten.

    "Unterwegs in Rückmarsdorf und am Lindenauer Hafen. Danke an den SPD Ortsverein Altwest fürs Organisieren.

    In Rückmarsdorf soll auf einem Feld (...) direkt an einem Wohngebiet eine Kiesgrube entstehen. Wir finden, das ist nicht in Ordnung. Dank an die tolle Bürgerinitiative, die wir gerne unterstützen. Unser Stadtrat Christian Schulze begleitet die Sache von Anfang an. Gut ist auch, dass viele Vertreter anderer Parteien das ähnlich sehen. So kann man was bewegen!" ( Daniela Kolbe, MdB, Facebook-Eintrag vom 24.Juni 2017)

    • Cornelia Kluth zeigt die betreffenden Flurstücke
    • Cornelia Kluth zeigt die betreffenden Flurstücke
    • Cornelia Kluth zeigt die betreffenden Flurstücke
    • im Gespräch mit Christian Schulze und Daniela Kolbe
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    1 Cornelia Kluth zeigt die betreffenden Flurstücke2 Cornelia Kluth zeigt die betreffenden Flurstücke3 Cornelia Kluth zeigt die betreffenden Flurstücke4 im Gespräch mit Christian Schulze und Daniela Kolbe5 ...mittendrin6 7 8
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  • RÜCKMARSDORF "ECHT..." IM MDR 21.06.2017

    23.06.2017, 05.30 Uhr

    Am 26.04.2017 kam der Anruf vom Redakteur der Sendung "ECHT - Das Magazin zum Staunen" mit dem Moderator Sven Voss. Sie wollten eine Sendung mit dem Thema "Kiesabbau" auch in Rückmarsdorf machen. Es gab erste Ideen was gezeigt und wer gezeigt werden sollte und warum. Wir informierten die Anwohner und suchten die passenden Gesprächspartner. Anfang Mai erfolgte ein erstes Kennenlernen und Anfang Juni wurden die Interviews vor der Kamera geführt. Wir lernten Sven Voss und das TV-Team kennen. Das war natürlich in zweifacher Hinsicht toll, zum Einen, dass es uns im Kampf gegen den geplanten Kiesabbau sehr hilft wieder öffentlich aufzutreten und zum Anderen haben wir viele nette Menschen kennengelernt, vom Redakteur, über die Kameramänner, Tontechniker, Maskenbilderin bis hin natürlich zum Moderator Sven Voss, der in seiner ruhigen und ausgeglichenen Art sofort jegliches Lampenfieber verwehte.

    Am 20.06.2017 wurde die Sendung "Geschundene Landschaft - Kampf um den Kies" im MDR um 21.15 Uhr ausgestrahlt.(nicht mehr in der Mediathek vorhanden)

    • ACHTUNG: Aufnahme
    • eine Drohne über Rückmarsdorf
    • das TV-Team
    • Beratung OrgTeam BI
    • ein erstes Intwerview
    • Sven Voss, der Moderator
    • die Fragen von Sven Voss beantwortet Cornelia Kluth
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    • der Moderator Sven Voss bei der Aufnahme
    ACHTUNG: Aufnahme1 eine Drohne über Rückmarsdorf2 das TV-Team3 Beratung OrgTeam BI4 ein erstes Intwerview5 Sven Voss, der Moderator6 die Fragen von Sven Voss beantwortet Cornelia Kluth7 nach Drehschluß8 der Moderator Sven Voss bei der Aufnahme9
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  • EIN STAND BEI DER ÖKOFETE 18.06.2017

    28.06.2017, 14.00 Uhr

    Bei der am 18.06.2017 vom Ökolöwen veranstalteten Ökofete im Clara-Zetkin-Park, war unsere BI mit einem von insgesamt 150 Ständen vertreten. Es ist das größte Umweltfest Mitteldeutschlands. Auf dem Fest für die ganze Familie mit Kulturprogramm zum Mitmachen, Zuhören und Feiern kamen etwa 15.000 Besucher.

    Erneut konnten wir viele Bürger von unserer Sache überzeugen und eine Menge neuer Unterschriften sammeln. Neben den Gesprächen mit den vielen Interessierten, trafen wir auch Stadträte, die sich sehr aktiv für uns einsetzen.

    Unser Angebot umfasste neben der fachlichen Aufklärung zum unnötigen Tagebau, Kinderschminken, malen für Kinder und andere Spiele für die Kleinen. Es war ein rundum erfolgreicher Tag.

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  • BI RÜCKMARSDORF BEIM CDU-OV BÖHLITZ-EHRENBERG 12.06.2017

    28.06.2017, 13.30 Uhr

    Am 12.06.2017 war die BI zur Sitzung des CDU-OV in Böhlitz-Ehrenberg eingeladen. Ebenfalls anwesend war Jens Lehmann, Bundestagsdirektkandidat der CDU. Nachdem die BI ihre Arbeit kurz vorstellte und dabei darauf hinwies, dass es eine sehr enge Zusammenarbeit mit den Stadträten gegen den geplanten Kiesabbau gibt, berichtete Jens Lehmann vom Stand der politischen Arbeit.

    Er informierte darüber, dass es einen Antrag von mehreren Ratsfraktionen geben wird aus dem klar hervorgeht, dass ein Verkauf der städtischen Grundstücke an die Firma Papenburg zum Zweck des Kiesabbaus in der 2. Lesung keine Mehrheit mehr finden wird.

    • die BI in Böhlitz-Ehrenberg beim CDU OV
    • auch Jens Lehmann CDU Stadtrat aus Leipzig Engelsdorf war dabei
    • li. Dietmar Kern CDU OV Böhlitz-Ehrenberg
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    die BI in Böhlitz-Ehrenberg beim CDU OV1 2 auch Jens Lehmann CDU Stadtrat aus Leipzig Engelsdorf war dabei3 li. Dietmar Kern CDU OV Böhlitz-Ehrenberg4 5 6 7 8
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  • 5. BÜRGERFORUM RÜCKMARSDORF 27.04.2017

    02.05.2017, 11.00 Uhr

    Am 27.04.2017 fand bei Toyota Auto Saxe das nunmehr 5. Bürgerforum in Rückmarsdorf statt. Organisiert wurde es durch den "BürgerVerein Rückmarsdorf". Auch unsere BI war eingeladen. Sehen Sie hier eine kleine Zusammenfassung.

    • 5. Bürgerforum Rückmarsdorf 2017
    5. Bürgerforum Rückmarsdorf 20171
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  • INFO- UND FAMILIENTAG 18.03.2017

    23.03.2017, 14.00 Uhr

    Die Bürgerinitiative Rückmarsdorf lud am 18.03.2017 zu einem Informations- und Familiennachmittag ein. An diesem wettertechnisch eher ungemütlichen Tag kamen Abgeordnete und Stadträte von der SPD, den Grünen und der CDU nach Rückmarsdorf, um sich über den geplanten Kiesabbau zu informieren. Bei frisch gezapftem Bier, Bratwurst und Steak vom Grill, Kaffee und riesigem Kuchenbuffet entstanden viele interessante Gespräche zwischen den Abgeordneten und den ca. 250 Besuchern.

    Der Tag war ein großer Erfolg zur Bürgerbeteiligung am demokratischen Prozess bei der Entscheidungsfindung gegen einen Kiesabbau mitten in der Stadt. Denn wenn auch gern über die Politiker im Allgemeinen geschimpft wird, muss man hier mal ein großes Lob aussprechen, dass sie, in ihrer ehrenamtlichen Arbeit, am Wochenende den Weg nach Rückmarsdorf gefunden haben. Vielen Dank dafür.

    Aber auch ein Dankeschön an die vielen fleißigen Helfer und vor allem der Familie Schuster vom Fuchsbau, dessen Räume wir nutzen konnten.

    Anwesend waren: SPD: Daniela Kolbe (MdB), Dr. Jens Katzek (Bundestagskandidat), Christian Schulze, Heiko Bär, Andreas Geisler (Stadträte); Piraten: Uta Elisabeth Gabelmann (inzwischen Stadträtin für "Die Freibeuter"); Bündnis 90/Die Grünen: Volker Holzendorf (Direktkandidat zur Bundestagswahl), Tim Elschner (Stadtrat); CDU: Jens Lehmann (Direktkandidat zur Bundestagswahl), Andreas Faulhaber, Andreas Habicht (Stadträte)

    • Stadträte von der SPD, CDU und den Grünen bei der BI
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  • TREFFEN MIT UNSEREM MINISTERPRÄSIDENTEN HERRN TILLICH 11.03.2017

    15.03.2017, 10.30 Uhr

    Am Samstag, dem 11.03.2017 nutzten wir die Gelegenheit, als der Bundestagskandidat Jens Lehmann (CDU) sein neues Kandidatenbüro in Engelsdorf eröffnete, mit unserem Ministerpräsidenten ein kurzes Gespräch zu führen und auf die Sorgen und Nöte der Rückmarsdorfer hinzuweisen im Zusammenhang mit dem geplantem Kiesabbau. Herr Lehmann war kurz zuvor in Rückmarsdorf, um sich vor Ort zu informieren und legte uns ans Herz, Herrn Tillich zu treffen.

    • nach dem Gespräch mit unserem Ministerpräsidenten Herrn Tillich
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    • Jens Lehmann Stadtrat CDU Bundestagsdirektkandidat bei der BI
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  • DIE LINKE 23.02.2017

    25.02.2017, 13.00 Uhr

    Nachdem sich "Bü 90/Die Grünen" schon sehr früh mit dem Thema geplanter Kiesabbau in Rückmarsdorf beschäftigt haben und klar gegen den Kiesabbau sind (keine Zustimmung von Grundstücksverkäufen der Stadt Leipzig auf dem geplanten Abbaufeld an die GP Papenburg AG) und die BI von Beginn an unterstützen, konnten wir nun auch die Linken von unserem Kampf überzeugen.

    Am 23.02.2017 waren Abgeordnete von Stadt, Land und Bund der "Die Linke" zu einem Ortstermin in Rückmarsdorf, um sich persönlich ein Bild von den örtlichen Gegebenheiten zu machen.

    Anwesend waren, neben ca. 60 Anwohnern, von den Linken Susanna Karawanskij MdB, Dr. Axel Troost MdB, Marco Böhme MdL Sachsen, Naomi-Pia Witte Stadträtin Leipzig und Thomas-Friedrich Naumann Stadtbezirksbeirat Alt-West Leipzig.

    • Abgeordnete von 'Die Linke' in Rückmarsdorf
    • Demo auf dem geplantem Abbaufeld
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    • Ortstermin mit Die Linke und Demo in Rückmarsdorf 23.02.2017
    Abgeordnete von 'Die Linke' in Rückmarsdorf1 Demo auf dem geplantem Abbaufeld2 Demo auf dem geplantem Abbaufeld3 Ortstermin mit Die Linke und Demo in Rückmarsdorf 23.02.20174
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  • DIE BI IM TV 16.02.2017

    20.02.2017, 14.00 Uhr

    Am 16.02.2017 war die BI im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Der Beitrag "Proteste gegen geplanten Kiesabbau" wurde im zdf "heute in Deutschland" gesendet (Sendung nicht mehr in der Mediathek).

    • im ZDF am 16.02.2017
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  • UNTERSTÜTZUNG

    11.02.2017, 11.30 Uhr

    Wir bekommen fast täglich Anfragen 'Wir wollen helfen. Was können wir tun?'. Nun ja, es ist so, dass die Abbaufirma mit Profis daran arbeitet, den Kies in Rückmarsdorf abbauen zu können. Um dies zu erschweren bzw. zu verhindern, brauchen auch wir Profis. Diese aber kosten Geld. Denn wer kennt sich schon mit hydrologischen Gutachten, Immissionsgrenzwerten oder Umweltverträglichkeitsprüfung aus?

    Deshalb unsere Bitte: folgen Sie unserem Aufruf

    "10 € für Rückmarsdorf"

    Denn wenn jeder Rückmarsdorfer nur zehn Euro zahlt, kommen wir schon auf eine gute Summe, um einen Anwalt und verschiedene Gutachter zu bezahlen. Wer mehr kann, darf das natürlich auch. Ebenso willkommen sind auch Menschen von überall, die uns unterstützen möchten.

    Überweisungen können Sie auf das folgende Treuhandkonto vornehmen:

    Empfänger: RA Peter Meilke

    Institut: Deutsche Bank

    IBAN: DE 14 8607 0024 0135 6922 49

    BIC: DEUTDEDBLEG

    BITTE beachten, geben Sie kein Bargeld raus!!

    Wir sammeln kein Geld an der Haustür oder im Einkaufszentrum oder zu anderen Gelegenheiten, wir sind kein Verein und dürfen keine Spendenquittungen ausstellen!


  • UNTERSCHRFITEN 18.01.2017

    20.01.2017, 13.00 Uhr

    2.867 Unterschriften gegen den geplanten Kiesabbau in nur 2 Monaten zeigen eindeutig, dass die Bürger große Sorgen haben, sollte es zum Kiesabbau vor ihrer Haustür kommen. Diese 2.867 Unterschriften wurden am 18.01.2017 an den Bürgermeister und Beigeordneten für Wirtschaft und Arbeit Herrn Uwe Albrecht vor der ersten Ratsversammlung des Jahres übergeben.

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    • Übergabe der ersten Unterschriften im Rathaus
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    • Übergabe der ersten Unterschriften im Rathaus
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  • ARBEITSGRUPPEN 22.10.2016

    02.11.2016, 14.00 Uhr

    Die BI hat mehrere Arbeitsgruppen gebildet, um alle Aufgaben bewältigen zu können. So gibt es die folgenden Arbeitsgruppen:

    1. Allgemeines Organisationsteam für interne und Eventplanung
    2. Kontakt zu Presse/Medien
    3. Kontakte zu politischen Gremien/Vereinen sowie anderen Bürgerinitiativen
    4. Öffentlichkeitsarbeit (Unterschriften- und Flyeraktionen)
    5. Kontakte zu Umweltverbänden
    6. Grundstücks- und Eigentumsangelegenheiten
    7. Grafik und Design (Homepage/Flyer)
    8. Behörden- und Anwaltskontakte, Recherche zu Plänen und Unterlagen
    9. Gesundheitliches Gutachten
    • Gänse in Leipzig Rückmarsdorf
    • Wintergäste
    • Wintergäste
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    • Wintergäste
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Kontakt

Ihre Ansprechpartner

Cornelia Kluth - Sprecherin BI
 04178 Leipzig
     An der Vogelweide 91
 +49 +162 2809038
 info (at) bi-rueckmarsdorf.de

Detlev Ducksch - Presse
 +49 +170 9033859
 info (at) bi-rueckmarsdorf.de

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